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09.07.2010 |
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Crititainment: Die Fernsehsendung Zapp zwischen Kritik und Unterhaltung Carina Jasmin Englert und Phillip Roslon
http://www.medienpaed.com/2010/englert1007.pdf Kritik von Medien im Fernsehen ist mittlerweile eine weitverbreitete Praxis in der Medienlandschaft. Gleichermassen schreitet die Boulevardisierung jeglicher Inhalte voran und macht auch vor kritischen Fernsehsendungen nicht halt. Dies hat zur Folge, dass nicht nur typische unterhaltende Fernsehsendungsformate wie Quizshows oder Fernsehserien unter anderem mit narrativer Struktur, Personalisierungen und Emotionalisierungen versehen werden, sondern auch die kritischen Fernsehsendungen den Zuschauenden bis zu einem gewissen Grad Unterhaltung anbieten, was nicht zuletzt den ökonomischen Umständen geschuldet ist. Die Frage, welche in diesem Zusammenhang zu erörtern ist, lautet: Ist es einer medienkritischen Fernsehsendung im heutigen Fernsehen, in dem die Boulevardisierung eine zunehmend tragende Rolle spielt, trotz der Verwendung unterhaltender Elemente möglich, tatsächlich ernst zu nehmende Kritik an der journalistischen Arbeit zu üben? Diese Frage wird exemplarisch anhand der sich selbst als «Medienmagazin» beschreibenden Fernsehsendung «Zapp» in Form einer Einzelfallanalyse erörtert..
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