Virtualität und E-Learning (Hrsg. v. Horst Dichanz)

 

Horst Dichanz        18.4.2001
Editorial
 
Horst Heidbrink        16.5.2001
Virtuelle Seminare: Erfahrungen, Probleme, Forschungsfragen
 
Der Autor legt einen Erfahrungsbericht auf der Basis zahlreicher virtueller Seminare vor, die im Institut für Psychologie an der Fernuniversität durchgeführt wurden. Der typische Ablauf eines Seminars wird vorgestellt und es wird auf die Besonderheiten computervermittelter Kommunikation eingegangen. Letztlich werden Empfehlungen für die Durchführung virtueller Seminare gegeben.
 
Ina Siekmann        28.5.2001
Emotionalität in Internet-Seminaren
 
Anhand von Textbeispielen versucht die Autorin zu belegen, dass sich – entgegen der weit verbreiteten Meinung – auch in Internet-Seminaren Emotionalität feststellen lässt.
 
Marion Degenhardt        28.5.2001 (aktualisiert 11.6.2001)
Möglichkeiten empirischer Erfassung der Computernutzung von Schüler/innen im Unterricht
 
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Möglichkeiten der empirischen Untersuchung des Umgangs von Schülerinnen und Schülern mit multi- und hypermedialen Lernsystemen. Ein Instrument zur Erfassung des Umgangs damit stellt die Aufzeichnung und Auswertung von Logfiles dar. Es wird erläutert, welche Aspekte bei der Aufzeichnung sowie der Auswertung beachtet werden müssen und welche rechtlichen Probleme sich ggf. ergeben können. Zur Erhärtung der These, dass Logfileuntersuchungen als ein nicht-reaktives Messverfahren einen wichtigen, wenn auch nicht allein ausreichenden Baustein, zur empirischen Erfassung der Computernutzung von Schülerinnen und Schülern darstellen, werden darüber hinaus exemplarisch einige Untersuchungsergebnisse vorgestellt.
 
Peter Kührt        30.5.2001
Future guide als didaktisches Prinzip – Zur Integration handlungsorientierter und multimedialer Lernumgebungen
 
Mit zunehmender Vernetzung der deutschen Schulen treten die noch bestehenden Defizite hinsichtlich pädagogisch gehaltvoller Konzepten für den Einsatz des Internet im schulischen Unterricht immer offener und deutlicher zu Tage. Unzählige Lehrkräfte aller Schularten suchen händeringend nach didaktisch sinnvollen Nutzungsmöglichkeiten des Internet in ihrem alltäglichen Unterricht.
Der Beitrag will mit «Future Guide» ein didaktisches und methodisches Konzept für die Integration Neuer Medien und handlungsorientierter Unterrichtsformen skizzieren, das pädagogisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten des Internet und netznaher Arbeitsformen in nahezu allen Unterrichtsfächern eröffnet.
Der Beitrag will mit «Future Guide» ein didaktisches und methodisches Konzept für die Integration Neuer Medien und handlungsorientierter Unterrichtsformen skizzieren, das pädagogisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten des Internet und netznaher Arbeitsformen in nahezu allen Unterrichtsfächern eröffnet.
 
Horst Dichanz und Annette Ernst        27.6.2001
E-Learning: Begriffliche, psychologische und didaktische Überlegungen zum «electronic learning»
 
Der folgende Beitrag setzt sich kritisch mit dem Begriff des E-Learning in seinen zahlreichen Facetten und Bezugspunkten auseinander und versucht, Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von E-Learning aufzuzeigen. Im zweiten Teil wird die Bedeutung der Instruktion bei der Gestaltung von computerunterstützten Lernumgebungen erläutert. Dies geschieht anhand von Merkmalsbestimmungen und Rahmenbedingungen von Instruktionssystemen sowie am Beispiel von Fernstudienmaterial und der Lernumgebung der Virtuellen Universität.
 

 

Einzelbeiträge

 

Claudia de Witt         16.5.2001
Medienethik: Werte neu denken. – Gibt es Massstäbe im Informationszeitalter?
 
Rudolf Kammerl        30.7.2001
Ethische Aspekte heteronomer und autonomer Moral netzbasierter Kommunikation
 
Internetbasierter Kommunikation wird zunehmend Bestandteil der Mediensozialisation Jugendlicher. In Hinblick auf die beliebte Freizeitaktivität «Chatten», werden Zusammenhänge zwischen struktureller Bedingungen internetbasierter Kommunikation und Formen heteronomer wie autonomer Moral dargestellt und aus medienethischer Perspektive problematisiert.
 
Sigrid Blömeke        13.8.2001
Zur medienpädagogischen Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern
 
Vor dem Hintergrund neuerer Ansätze in der Lerntheorie und in der Professionstheorie werden Folgerungen für die inhaltliche und die didaktisch-methodische Gestaltung der medienpädagogischen Lehrerausbildung gezogen. Dafür wird in einem ersten Schritt die Frage des Verhältnisses von Wissen und Handeln geklärt und der Wissenserwerb wird als aktiv-konstruierender Prozess beschrieben. Die in diesem Zusammenhang herausgearbeiteten grundsätzlichen Gestaltungsprinzipien werden dann in einem zweiten Schritt auf der Basis einer an den Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern orientierten näheren Bestimmung medienpädagogischer Kompetenz für den Erwerb dieser konkretisiert. In inhaltlich-systematischer Hinsicht steht die kognitive Strukturbildung im Vordergrund, in didaktisch-methodischer Hinsicht wird ein besonderer Akzent auf Fallarbeit gelegt, deren Möglichkeiten auch an-hand eines Beispiels verdeutlicht werden.
 
Winfried Nöth        3.8.2001
Word and Image: Intermedial Aspects
 
 

 

 

Rezensionen 

Daniel Ammann         30.3.2001
Semiotik als Grundlagenwissenschaft der Medienforschung
Winfried Nöth, Handbuch der Semiotik (2000)
 
Petra Best        7.3.2001
Betreten verboten?
Norbert Neuss, Claus Koch (Hrsg.), Teletubbies & Co – Schadet das Fernsehen unserenKindern?

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung: 26.5.2005
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