Beyond Prompting?! Sozio-technische Systeme, KI und Medienbildung in der Post-Digitalität

Herausgegeben von Annekatrin Bock1, Lina Franken1, Franco Rau1, Jessica Kühn2 und Ada Fehr3

1 Universität Vechta

2 LMU München

3 Pädagogische Hochschule Schaffhausen

Bitte reichen Sie Ihr Abstract bis zum 30. April 2025 unter https://www.medienpaed.com/about/submissions ein. Dort finden sie auch Hinweise zur formalen Gestaltung.
Call for Papers als PDF

Thema

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung generativer sozio-technischer Systeme – umgangssprachlich verkürzt als ‹die KI› bezeichnet – handeln Wissenschaft, Bildungspraxis und Politik gegenwärtig aus, welche Bedeutung digitalen Technologien im Bildungskontext zugesprochen wird. Während die frühen Debatten um Digitalisierung häufig von der Vorstellung eines disruptiven Wandels geprägt waren, rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, wie digitale Technologien tief in gesellschaftliche Strukturen eingebettet sind und soziale, kulturelle und bildungsbezogene Prozesse mitgestalten.

Dabei stellt ‹Künstliche Intelligenz›, zum Beispiel in Form von GPT-basierten Systemen bzw. generativen Machine-Learning-Systems (GMLS), nicht nur potenziell Werkzeuge für die Bildungsforschung und -praxis bereit, sondern gestaltet mehr oder weniger aktiv mögliche zukünftige Kommunikationsformen und Bildungspraktiken mit. Im Bildungsbereich werden diese Entwicklungen besonders deutlich: Sozio-technische Systeme, also das Zusammenspiel von digitalen Technologien, gesellschaftlichen Akteur:innen und organisationalen Strukturen beeinflussen zunehmend, was wir unter Wissen verstehen, wie Wissen produziert, vermittelt oder bewertet wird. Während sozio-technische Systeme neue Möglichkeiten für Lehr- und Lernprozesse eröffnen sollen (u. a. Differenzierung, Individualisierung, Adaption, Inklusion), stellen sie gleichzeitig etablierte Bildungskonzepte infrage (de Witt und Leineweber 2020). Die Einbettung digitaler Infrastrukturen, Plattformen und KI-gestützter Systeme in gesellschaftliche Strukturen wird in aktuellen Forschungen zunehmend unter dem Begriff der Post-Digitalität diskutiert (Decuypere et al. 2021; Jandrić et al. 2018, Weich und Macgilchrist 2023). Im Fokus kritischer Forschungen stehen gesellschaftliche Veränderungen in Zeiten enorm beschleunigter Entwicklung, Distribution und Rezeption neuer Technologien sowie die Ambivalenzen, Brüche und Spannungen, die durch die technologische Transformationen für Gesellschaft und medienpädagogische Praxis sichtbar werden (u. a. Allert et al. 2018; Bock et al. 2023; Dander et al. 2020; Decuypere et al. 2021; Dixon-Román et al. 2019; Nemorin et al. 2023; Schäfer und Wessler 2020; Troeger und Bock 2022).

Auch geraten vermehrt ‹neue› Akteur:innen in den Fokus der wissenschaftlichen Diskussion um Zukünfte von Bildung, Bildungspraxis und Medienpädagogik. Ein zentraler Aspekt dieser Entwicklungen ist die Rolle von Tech-Unternehmen, die mit ihren Plattformen, Infrastrukturen und KI-gestützten Angeboten Bildungsräume, Kommunikationspraktiken und mediale Möglichkeitsräume prägen (Förschler 2021; Macgilchrist 2019; Williamson und Komljenovic 2023). Dabei entstehen in der Post-Digitalität neue Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, in denen Bildung zunehmend von ökonomischen und algorithmischen Logiken beeinflusst wird. Dies wirft die Frage auf, welche Gestaltungsräume für eine kritische, demokratische und emanzipatorische Medienbildung noch offenstehen bzw. wiedererrungen werden können.

Mit dem Fokus auf Technologie verwoben ist die zunehmende Etablierung von «digitalen Kompetenzen», «future skills» oder «KI-Kompetenzen», die einerseits bildungspolitisch gefordert und andererseits wissenschaftlich durch die vermehrte Untersuchung von Technologienutzung und Bedienkompetenzen ausbuchstabiert werden (Eickelmann et al. 2019; Klar und Schleiss 2024; Ng et al. 2023). Während Bildungspolitik und Forschung die Nutzung und Bedienung digitaler Technologien verstärkt thematisieren, bleibt offen, wie eine reflexive Medienbildung in einer post-digitalen, von sozio-technischen Systemen gerahmten Gesellschaft aussehen kann.

Aktuelle Forschungen untersuchen nicht nur Potenziale und Herausforderungen generativer sozio-technischer Systeme, beispielsweise in Form von Sprach- und Bildgeneratoren (Crompton et al. 2022; Ooi et al. 2023; Schmohl et al. 2023) oder interessieren sich dafür, welche Optimierungs- und Partizipationsmöglichkeiten sich in didaktischen Settings eröffnen (Dilling und Herrmann 2024; Mah et al. 2023), sondern adressieren auch umfassendere sozio-technische Dynamiken in Bildungspraktiken. Wie verändern sich Lern- und Lehrprozesse, wenn Bildung in algorithmische Infrastrukturen eingebettet wird? Welche neuen epistemischen Ordnungen entstehen durch die Automatisierung von Wissen und Kommunikation? Und wie können diese kritisch-konstruktiv erforscht und gestaltet werden?

Beiträge

Mit dem Themenheft laden wir dazu ein, innovative, aktuelle Forschungsbeiträge einzureichen, die über die blosse Anwendung KI-gestützter Tools hinausgehen und sich kritisch-konstruktiv mit dem Verhältnis von Medienbildung und generativen sozio-technischen Systemen in der Post-Digitalität auseinandersetzen: Wo und wie knüpfen aktuelle Forschungen an bisherige Arbeiten an? Wie lassen sich unterschiedliche Forschungsperspektiven sinnvoll verbinden? Welche theoretischen und methodischen Zugänge braucht eine medienpädagogisch informierte Forschung? Welche Impulse kann eine gestaltungsorientierte Forschung für die Bildungspraxis geben?

Beiträge können sich auf folgende Themenbereiche beziehen:

Theoretische Reflexionen zur Medienbildung in und mit sozio-technischen Systemen

  • Kritische Analysen von Medienbildungskonzepten in Bezug auf aktuelle Entwicklungen (generativer) sozio-technischer Systeme, insbesondere Künstlicher Intelligenz
  • Historische Perspektiven auf die Integration (generativer) sozio-technischer Systeme in Bildungsprozesse: Was können wir aus vergangenen Debatten um Digitalisierung, Automatisierung und ‹neue› Medientechnologien lernen?
  • Verhältnis von Mensch und Technik in medienpädagogischen Konzepten: Wie verändert sich Bildung im Zusammenspiel von (generativen) sozio-technischen Systemen bzw. Tools, digitalen Plattformen und automatisierten Prozessen?

Digitale Infrastrukturen und Bildungstechnologien

  • Untersuchung der Implikationen von GPT-basierten Lernumgebungen in Bildungskontexten
  • Welche Rolle spielen beispielsweise Learning Analytics und Deep Learning in Bildungsprozessen? Welche Rolle spielt die menschliche Autonomie in der durch KI geprägten Welt?
  • Ethik der Automatisierung: Welche Folgen hat die Delegation pädagogischer Entscheidungen an Algorithmen?

Bildungspraktiken im Kontext (generativer) sozio-technischer Systeme

  • Fallstudien zu innovativen Bildungsprojekten, die (generative) sozio-technische Systeme integrativ nutzen oder kritisch-konstruktiv beleuchten
  • Analyse der Wirkmächtigkeit von KI in Bildungskontexten (Schule, Hochschule, ausserschulische Bildung; familiäre Medienbildung o. ä.): Wie gestalten Lehrkräfte, Schüler:innen und Studierende digitale Bildungsräume aktiv mit? Wo und wie verändern sich Praktiken in oder durch (generative) sozio-technische Systeme?

Medienkompetenz und kritisches Denken in der Post-Digitalität

  • Einfluss von KI und algorithmischen Systemen auf die Entwicklung von kritischem Denken und Problemlösungsfähigkeiten
  • Strategien zur Förderung kritischer Medienkompetenz angesichts generierter Informationen
  • Was wäre im Umgang mit generativen soziotechnischen Systemen (neu) zu lernen oder gar zu verlernen? Welche neuen Kompetenzen sind für den Umgang mit generativen sozio-technischen Systemen erforderlich? Müssen bestehende Lernkonzepte überdacht oder sogar verlernt werden?

Gesellschaftliche und kulturelle Dimensionen

  • Reflexion von KI in sozialen Interaktionen und Kommunikationsformen
  • Kulturelle und gesellschaftliche Herausforderungen und Möglichkeiten durch (generative) sozio-technische Systeme und andere digitale Infrastrukturen: Welche Aneignungspraktiken in verschiedenen Altersgruppen werden im Umgang mit digitalisierten Bildungswelten beobachtbar?

Methodeninnovation in der Erforschung sozio-technischer Systeme

  • Welche methodischen Ansätze eignen sich zur Untersuchung von KI und anderen (generativen) sozio-technischen Systemen in Bildungsprozessen?
  • Empirische Anwendungsfälle: Wo und wie werden generative sozio-technische Systeme bzw. Tools inkl. KI bereits für die Erhebung oder Analyse im Kontext bildungswissenschaftlicher Forschung eingesetzt?
  • Automatisierte Methoden (z. B. Natural Language Processing) als Forschungswerkzeuge in der Bildungsforschung: Welche Chancen und Herausforderungen eröffnen sich? Welche automatisierten Methoden gibt es?
Beitragsformate und Einreichung

Wir bitten Interessent:innen um die Zusendung eines Abstracts (max. 500 Wörter exkl. Literaturangaben, PDF-Dokument) für den geplanten Beitrag bis zum 30. April 2025 über die Plattform der Zeitschrift MedienPädagogik: https://www.medienpaed.com/about/submissions. Die nach Sichtung der Abstracts angefragten Autor:innen werden gebeten, ihre Volltexte bis zum 15. September 2025 einzureichen.

Es können Langbeiträge (max. 40.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, ohne Abstract und Literaturverzeichnis) eingereicht werden. Beiträge sind auf Deutsch oder Englisch möglich. Beachten Sie die Hinweise zur Manuskripteingabe. Bei den eingereichten Texten muss es sich um Originalbeiträge beziehungsweise Erstveröffentlichungen handeln. Ein Abstract von 150–200 Wörtern fasst die zentralen Aussagen und Ergebnisse kurz zusammen. Sowohl Titel als auch Abstract des Beitrags müssen in deutscher und englischer Sprache vorliegen. Die Rechte bleiben bei den Autor:innen (CC-BY 4.0 intl.).

Die Beiträge werden durch ein Double-Blind Peer-Review begutachtet. Sofern keine (grundlegenden) Überarbeitungen notwendig sind, können die Texte zeitnah nach Annahme veröffentlicht werden.

Wichtige Daten

Zeitraum für Einreichung der Abstracts:

bis 30. April 2025

Zeitraum für Einreichung der Volltexte:

bis 15. September 2025

Rückmeldung an die Einreichenden:

bis 14. November 2025

Überarbeitung der Beiträge:

bis 15. Dezember 2025

Editing und Proofing:

bis Februar 2026

Herausgebende

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne bei den Herausgeber:innen.

Literatur

Allert, Heidrun, Michael Asmussen, und Christoph Richter. 2018. «Formen von Subjektivierung und Unbestimmtheit im Umgang mit datengetriebenen Lerntechnologien – eine praxistheoretische Position». Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 21 (1): 142–58. https://doi.org/10.1007/s11618-017-0778-7.

Bock, Annekatrin, Andreas Breiter, Sigrid Hartong, Juliane Jarke, Sieglinde Jornitz, Angelina Lange, und Felicitas Macgilchrist, Hrsg. 2023. Die datafizierte Schule. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-38651-1.

Crompton, Helen, Mildred V. Jones, und Diane Burke. 2024. «Affordances and Challenges of Artificial Intelligence in K-12 Education: A Systematic Review». Journal of Research on Technology in Education 56 (3): 248–68. https://doi.org/10.1080/15391523.2022.2121344.

Dander, Valentin, Patrick Bettinger, Estella Ferraro, Christian Leineweber, und Klaus Rummler, Hrsg. 2020. Digitalisierung – Subjekt – Bildung. Kritische Betrachtungen der digitalen Transformation. Leverkusen-Opladen: Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.2307/j.ctvvb7n3h.4.

De Witt, Claudia, und Christian Leineweber. 2020. «Zur Bedeutung des Nichtwissens und die Suche nach Problemlösungen: Bildungstheoretische Überlegungen zur Künstlichen Intelligenz». MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 39 (Dezember):32–47. https://doi.org/10.21240/mpaed/39/2020.12.03.X.

Decuypere, Mathias, Emiliano Grimaldi, und Paolo Landri. 2021. «Introduction: Critical Studies of Digital Education Platforms». Critical Studies in Education 62 (1): 1–16. https://doi.org/10.1080/17508487.2020.1866050.

Dilling, Frederik, und Marc Herrmann. 2024. «Using large language models to support pre-service teachers mathematical reasoning—an exploratory study on ChatGPT as an instrument for creating mathematical proofs in geometry». Frontiers in Artificial Intelligence 7 (Oktober):1460337. https://doi.org/10.3389/frai.2024.1460337.

Dixon-Román, Ezekiel, T. Philip Nichols, und Ama Nyame-Mensah. 2020. «The Racializing Forces of/in AI Educational Technologies». Learning, Media and Technology 45 (3): 236–50. https://doi.org/10.1080/17439884.2020.1667825.

Eickelmann, Birgit, Wilfried Bos, Julia Gerick, Frank Goldhammer, Heike Schaumburg, Knut Schwippert, Martin Senkbeil, und Jan Vahrenhold, Hrsg. 2019. ICILS 2018 #Deutschland – Computer- und informationsbezogene Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im zweiten internationalen Vergleich und Kompetenzen im Bereich Computational Thinking. Münster: Waxmann. https://doi.org/10.25656/01:18166.

Förschler, Annina. 2021. «Der wachsende politische Einfluss privater (EdTech-)Akteure im Kontext digitaler Bildungsbeobachtung und -steuerung: Bemühungen um ein ‚dateninfrastrukturfreundliches Ökosystem‘». Zeitschrift für Pädagogik, Nr. 3 (Juni), 323–37. https://doi.org/10.3262/ZP2103323.

Jandrić, Petar, Jeremy Knox, Tina Besley, Thomas Ryberg, Juha Suoranta, und Sarah Hayes. 2018. «Postdigital Science and Education». Educational Philosophy and Theory 50 (10): 893–99. https://doi.org/10.1080/00131857.2018.1454000.

Klar, Maria, und Johannes Schleiss. 2024. «Künstliche Intelligenz im Kontext von Kompetenzen, Prüfungen und Lehr-Lern-Methoden: Alte und neue Gestaltungsfragen». MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 58 (März):41–57. https://doi.org/10.21240/mpaed/58/2024.03.24.X.

Macgilchrist, Felicitas. 2019. «Cruel Optimism in Edtech: When the Digital Data Practices of Educational Technology Providers Inadvertently Hinder Educational Equity». Learning, Media and Technology 44 (1): 77–86. https://doi.org/10.1080/17439884.2018.1556217.

Mah, Dana-Kristin, Julia Hense, und Christian Dufentester. 2023. «Didaktische Impulse zum Lehren und Lernen mit und über Künstliche Intelligenz». In Künstliche Intelligenz in der Bildung, herausgegeben von Claudia De Witt, Christina Gloerfeld, und Silke Elisabeth Wrede, 91–108. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-40079-8_5.

Nemorin, Selena, Andreas Vlachidis, Hayford M. Ayerakwa, und Panagiotis Andriotis. 2023. «AI Hyped? A Horizon Scan of Discourse on Artificial Intelligence in Education (AIED) and Development». Learning, Media and Technology 48 (1): 38–51. https://doi.org/10.1080/17439884.2022.2095568.

Ng, Davy Tsz Kit, Jiahong Su, Jac Ka Lok Leung, und Samuel Kai Wah Chu. 2024. «Artificial Intelligence (AI) Literacy Education in Secondary Schools: A Review». Interactive Learning Environments 32 (10): 6204–24. https://doi.org/10.1080/10494820.2023.2255228.

Ooi, Keng-Boon, Garry Wei-Han Tan, Mostafa Al-Emran, Mohammed A. Al-Sharafi, Alexandru Capatina, Amrita Chakraborty, Yogesh K. Dwivedi, u. a. 2025. «The Potential of Generative Artificial Intelligence Across Disciplines: Perspectives and Future Directions». Journal of Computer Information Systems 65 (1): 76–107. https://doi.org/10.1080/08874417.2023.2261010.

Schäfer, Mike S., und Hartmut Wessler. 2020. «Öffentliche Kommunikation in Zeiten künstlicher Intelligenz: Warum und wie die Kommunikationswissenschaft Licht in die Black Box soziotechnischer Innovationen bringen sollte». Publizistik 65 (3): 307–31. https://doi.org/10.1007/s11616-020-00592-6.

Schmohl, Tobias, Alice Watanabe, und Kathrin Schelling, Hrsg. 2023. Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung: Chancen und Grenzen des KI-gestützten Lernens und Lehrens. Bielefeld: transcript. https://doi.org/10.1515/9783839457696.

Troeger, Jasmin, und Annekatrin Bock. 2022. «The sociotechnical walkthrough – a methodological approach for platform studies». Studies in Communication Sciences 22 (1). https://doi.org/10.24434/j.scoms.2022.01.3064.

Weich, Andreas, und Felicitas Macgilchrist, Hrsg. 2023. Postdigital Participation in Education: How Contemporary Media Constellations Shape Participation. Palgrave Studies in Educational Media. Cham: Springer Nature Switzerland. https://doi.org/10.1007/978-3-031-38052-5.

Williamson, Ben, und Janja Komljenovic. 2023. «Investing in Imagined Digital Futures: The Techno-Financial ‘Futuring’ of Edtech Investors in Higher Education». Critical Studies in Education 64 (3): 234–49. https://doi.org/10.1080/17508487.2022.2081587.