Von der tabula rasa (dem leeren Blatt auf dem eigenen Schreibtisch) ins Schreibgespräch
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Schlagworte

Normativität
Politizität
kritische Theorie
Theorie-Praxis-Verhältnis

Zitationsvorschlag

Schenk, Sabrina, Valentin Dander, Nina Grünberger, Christian Leineweber, und Andreas Spengler. 2026. „Von Der Tabula Rasa (dem Leeren Blatt Auf Dem Eigenen Schreibtisch) Ins Schreibgespräch: Über Normativität in Der Medienpädagogik, Gesellschaftliche Und Politische Bedingungen Von Bildung Und Die Zeigegesten Der Emanzipation“. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 22 (Jahrbuch Medienpädagogik):231-57. https://doi.org/10.21240/mpaed/jb22/2026.01.26.X.

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Copyright (c) 2026 Sabrina Schenk, Valentin Dander, Nina Grünberger, Christian Leineweber, Andreas Spengler

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Abstract

Das Schreibgespräch schliesst an das Symposium «Normativität und Medienhandeln – Perspektiven aus Bildungsphilosophie und Medienpädagogik» auf der Herbsttagung der Sektion in Wien an. Ausgehend von Diskussionen auf früheren Sektionstagungen werden unterschiedliche Argumentationen zur Frage nach den verschiedenen Ebenen der inner- wie ausserwissenschaftlichen Dimensionen von Normativität vorgebracht: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Forschung und Bildungspraxis in der Medienpädagogik? Wie lässt sich das Erbe der Kritischen Theorie in der Gegenwart aufgreifen und reflektiert weiterführen? Wie kann Wissenschaft mit gesellschaftlichen Ansprüchen und Inanspruchnahmen verfahren? Verweisen externe Normativitätsdimensionen auf den Bereich des Metaphysischen, der einer wissenschaftlichen Bearbeitung unzugänglich ist? Erfordern gesellschaftspolitische Entwicklungen eine politische Einmischung von Wissenschaftler:innen? Falls ja, können sie dies als Wissenschaftler:innen tun oder nicht? Wie kann bei diesen Fragen die privilegierte Positionierung von Autor:innen und Wissenschaftler:innen mitgedacht werden? Die Autor:innen des vorliegenden Beitrags treten in ein Schreib-Streit-Gespräch zu diesen Fragen und loten unterschiedliche Antwortoptionen aus, ohne notwendig einen abschliessenden Kompromiss zu erzielen.

https://doi.org/10.21240/mpaed/jb22/2026.01.26.X

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