Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt
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Schlagworte

Digitale Bildung
Frameworks
Interdisziplinär
Bildung in der digitalen Welt
Digitale Kompetenz
Digitale Kultur
Medienentwicklung
Digital Transformation
Kompetenzenmodellierung
Kompetenzframework
Dagstuhl
Frankfurt-Dreieck

Zitationsvorschlag

Brinda, Torsten, Niels Brüggen, Ira Diethelm, Thomas Knaus, Sven Kommer, Christine Kopf, Rainer Leschke, Petra Missomelius, Friederike Tilemann, und Andreas Weich. 2025. „Frankfurt-Dreieck Zur Bildung in Der Digital Vernetzten Welt: Ein interdisziplinäres Modell“. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 2025 (Occasional Papers):186-98. https://doi.org/10.21240/mpaed/00/2025.08.06.X.

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Copyright (c) 2025 Torsten Brinda, Niels Brüggen, Ira Diethelm, Thomas Knaus, Sven Kommer, Christine Kopf, Rainer Leschke, Petra Missomelius, Friederike Tilemann, Andreas Weich

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Abstract

Kommunikation und soziale Interaktion werden zunehmend von Medien und Technik, von Systemen und Plattformen beeinflusst, die auf digitalen Prinzipien und KI beruhen. Bislang gab es keine interdisziplinären Theorien oder konzeptionelle Modelle, die über die akademischen Diskurse einzelner Disziplinen hinausgehen. Es gab daher bisher keinen überfachlichen Orientierungsrahmen, in dem die aktuellen Chancen, Herausforderungen und Verantwortlichkeiten einer digitalen Gesellschaft eingeordnet werden können und entsprechend auch kein theoriebasiertes interdisziplinäres Modell zur «digitalen Bildung». Da Digitalisierung nicht aus der Perspektive von Einzeldisziplinen betrachtet werden sollte, hat eine Gruppe von Autor:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – bestehend aus Wissenschaftler:innen aus der Informatik, der Medienwissenschaft und der erziehungswissenschaftlichen Medienpädagogik – das Frankfurter Dreieck entwickelt (Brinda et al. 2020). Das Modell ist Ergebnis einer intensiven interdisziplinären Diskussion. Ziel des Modells ist es, einen gemeinsamen theoretischen und konzeptionellen Orientierungsrahmen zu entwickeln, der die unterschiedlichen Perspektiven und Dimensionen von Bildung in einer digitalen Welt beschreibt und begründet. Die Initialzündung für diese Erweiterung der Dagstuhl-Erklärung aus dem Jahr 2016 entstand in zwei Workshops in Frankfurt am Main. In der dreifachen Perspektive auf a) Strukturen und Funktionen von Technik und Medien, b) Wechselbeziehungen mit Kultur und Gesellschaft und c) sozialer Interaktion bietet das theoretische Modell einen Orientierungsrahmen für die Analyse, Reflexion und Gestaltung von Artefakten und Phänomenen in einer von digitalen Medien, Technik, Systemen und Plattformen geprägten Welt.
Das theoretisch-konzeptionelle Modell wurde ursprünglich in deutscher Sprache verfasst und wurde bisher nicht in andere Sprachen übersetzt. Die Autor:innen wurden auf internationalen Konferenzen und im akademischen Austausch immer wieder darauf hingewiesen, dass in anderen Sprachräumen bisher noch keine vergleichbaren interdisziplinären Modelle entwickelt wurden. Um das Frankfurt Dreieck internationalen Wissenschaftlern zugänglich zu machen, wurde das theoretisch-konzeptionelle Modell sowie dessen Begleittexte ins Englische übersetzt. Das vorliegende Papier beschreibt das Modell, deren Funktion und Anwendung und skizziert abschliessend mögliche Weiterentwicklungen und zukünftige Verbindungen. Der einleitende Text beschreibt auch kurz den Kontext, in dem das Modell entstanden ist sowie seine Genese seit seiner Erstveröffentlichung in deutscher Sprache.

https://doi.org/10.21240/mpaed/00/2025.08.06.X

Literatur

Brinda, Torsten, Niels Brüggen, Ira Diethelm, Thomas Knaus, Sven Kommer, Christine Kopf, Petra Missomelius, Rainer Leschke, Friederike Tilemann, and Andreas Weich. 2020. «Frankfurt-Dreieck zur Bildung in der digital vernetzten Welt – Ein interdisziplinäres Modell [Original text in German]». In Digitaler Wandel in Bildungseinrichtungen, edited by Thomas Knaus und Olga Merz, Bd. 7, 157–167. München: kopaed. https://doi.org/10.25656/01:22117.

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