Figurationstheoretische und empirische Annäherungen an Kommunikative KI-Systeme in der medienpädagogischen Sozialisationsforschung
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Schlagworte

Mediensozialisation
Kommunikative Figurationen
Kommunikative KI
Hybride Figurationen
qualitative Panelstudie
ConKids

Zitationsvorschlag

Kreutz, Katrin, Rudolf Kammerl, und Claudia Lampert. 2025. „Figurationstheoretische Und Empirische Annäherungen an Kommunikative KI-Systeme in Der medienpädagogischen Sozialisationsforschung“. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung 22 (Jahrbuch Medienpädagogik):83-101. https://doi.org/10.21240/mpaed/jb22/2025.11.25.X.

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Copyright (c) 2025 Katrin Kreutz, Rudolf Kammerl, Claudia Lampert

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Abstract

Kommunikative KI, z. B. in Form von algorithmenbasierten Vorschlägen oder Large Language Models (LLMs), ist inzwischen ein selbstverständlicher Teil des Medienrepertoires von Individuen. Der Beitrag erläutert auf Grundlage des Forschungsstands, inwiefern kommunikative KI bereits in der medienpädagogischen Sozialisationsforschung berücksichtigt wird und welche Bedeutung ihr von Heranwachsenden und Eltern für den Sozialisationsprozess zugeschrieben wird. Diesen Fragen wird anhand empirischer Ergebnisse des qualitativen und längsschnittlichen DFG-Projekts «Connected Kids – Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung (ConKids)» nachgegangen, in dem Interviews mit Kindern und je einem Elternteil geführt wurden. Die theoretische Rahmung bildet der Ansatz «kommunikativer Figurationen» bzw. die Weiterentwicklung von Hepp et al. (2022). Diese schlagen vor, kommunikative Figurationen, in die kommunikative KI eingebunden ist, als hybride Figurationen zu betrachten. Die empirischen Daten bieten einen exemplarischen Einblick, inwiefern sich kommunikative KI in Form von algorithmenbasierten Vorschlägen, Sprachassistenten, SmartSpeakern sowie ChatBots und Large Language Models bereits in den Medienrepertoires von Heranwachsenden findet und in die kommunikativen Praktiken innerhalb der Familie eingebunden wird. Die Befunde werden in einem abschliessenden Fazit mit Blick auf die Weiterentwicklung der Mediensozialisationsforschung diskutiert.

https://doi.org/10.21240/mpaed/jb22/2025.11.25.X

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